Langlaufhandschuhe - Test in der Loipe

Spezielle Langlaufhandschuhe können für Skifahrer eine sinnvolle Anschaffung sein. Sie können den Sportler nicht nur vor Kälte schützen, sondern ihn auch beim Sport unterstützen, da sie für die Anforderungen beim Skilanglauf konzipiert sind. Anders als andere Teile der Ski Sportausrüstung sind sie schon für wenige Euro zu haben.

Wer sich zum ersten Mal in die Langlaufloipe begibt, der wird es vielleicht noch nicht wissen, als Anfänger womöglich nicht einmal unbedingt bemerken: Mit richtigen Langlaufhandschuhen ist man deutlich besser unterwegs als mit irgendwelchen Handschuhmodellen. Handschuhe, die für keinen bestimmtem Zweck als nur den des Handschutzes vor Kälte gemacht sind, können beim Langlauf so ihre Tücken entwickeln. Die guten Strickhandschuhe von Oma Lisbeth sind fürs Skifahren nur bedingt geeignet, auch wenn sie die Hände herrlich warm halten mögen. Dies zeigt sich spätestens beim ersten Test in der Loipe.

Langlaufhandschuhe halten die Hände zwar auch warm, doch müssen sie so gefertigt sein, dass die Hände nicht gleichzeitig schwitzen. Schwitzende Handflächen oder halb erfrorene Finger, die nicht mehr richtig zufassen können, verderben jede Langlauftour. Gute Langlaufhandschuhe sind dünn, nach Möglichkeit wasserdicht und vor allem auch winddicht. Trotzdem sollten sie am besten auch atmungsaktiv ausgestattet sein.

Auch auf eine andere Anforderung, nämlich die der spezifischen Belastung beim Langlauf, sollten gute Langlaufhandschuhe ausgelegt sein. Ihre Nähte sollten sich nicht in den Griffbereichen befinden, da es sonst zur Bildung von Blasen an den Händen des Sportlers kommen kann. Dagegen sollten die besonders beanspruchten Areale des Handschuhs verstärkt sein, damit dieser eine zufrieden stellende Lebensdauer erreichen kann. Trotz aller Vorgaben an Langlaufhandschuhe sind sie bereits für wenig Geld zu haben, das die Ausgabe lohnt.


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